15.03.2026

Warum sich Holzrevitalisierung wirklich lohnt

Die Malerei Hofer setzt seit 100 Jahren auf nachhaltiges Arbeiten und Material. Barbara Hofer erklärt, wie Kastenfenster die Dämmwerte moderner Fenster erreichen können – und warum sich Sanieren statt Ersetzen lohnt.

Die Malerei Hofer setzt seit 100 Jahren auf nachhaltiges Arbeiten und Material. Firmenchefin Barbara Hofer erklärt, wie Kastenfenster die Dämmwerte von modernen Isolierglas-Kunststofffenstern erreichen können.

Dass die Malerei Hofer auch nach einem Jahrhundert erfolgreich besteht, ist kein Zufall: In der täglichen Arbeit setzt das Unternehmen konsequent auf beständige Materialien und langlebige Handwerksqualität. Ein besonders gutes Beispiel dafür ist die Revitalisierung von Holzbauteilen. Für Malermeisterin Barbara Hofer ist dieser Rohstoff mehr als nur ein Baumaterial. Es ist nachhaltig und langlebig. Während Kunststofffenster oder Fassadenelemente aus Kunststoff häufig bereits nach rund 25 Jahren ausgetauscht und entsorgt werden müssen, kann Holz bei richtiger Pflege 100 Jahre und länger halten. Das bedeutet nicht nur eine längere Lebensdauer, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Denn jedes erhaltene Bauteil spart Ressourcen und vermeidet Abfall.

Holzfenster sanieren statt ersetzen

Bei der Sanierung von Holzfenstern arbeitet die Malerei Hofer mit großer Sorgfalt und handwerklicher Erfahrung. Der Ablauf erfolgt in mehreren Schritten:

1. Kontrolle beim Aushängen: Die Fenster werden ausgehängt und gründlich überprüft.
2. Entfernung morscher Teile und fachgerechte Aufarbeitung der erhaltenen Holzteile.

Nahaufnahme von morschen und beschädigten Holzfensterrahmen vor der Sanierung.
Deutliche Schäden an alten Holzfenstern: ein Fall für die fachgerechte Revitalisierung.

Besonders häufig betroffen sind die Wetterschenkel, die durch Witterungseinflüsse beschädigt sein können. Eine spezialisierte Tischlerei – heute gibt es nur noch wenige Betriebe mit diesem Know-how – fertigt neue Wetterschenkel oder repariert beschädigte Bereiche fachgerecht. Falls notwendig, ersetzt ein Glaser kaputte Scheiben. Der große Vorteil für die Kundinnen und Kunden: Sie müssen sich um nichts kümmern.

Die Malerei Hofer übernimmt Planung, Koordination und Ausführung der gesamten Arbeiten. Außerdem schwärmt Hofer von den tollen Eigenschaften von Kastenfenstern aus Holz: Viele Eigentümer unterschätzen deren Leistungsfähigkeit. Tatsächlich gilt: Ein funktionierendes Kastenfenster kann vergleichbare Dämmwerte wie moderne Isolierglas-Kunststofffenster erreichen. Die Revitalisierung ist daher nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern oft auch wirtschaftlich klüger.

Handwerkerin der Malerei Hofer bei der Revitalisierung einer Holztür mit Heißluftfön und Spachtel.
Handwerkliche Revitalisierung: vorsichtiges Abtragen alter Schichten mit der richtigen Technik.

Arbeiten nach ÖNORM – für dauerhaften Schutz

Bei der Montage hält sich Barbara Hofer konsequent an die ÖNORM-Vorgaben. Dabei werden beispielsweise die Wetterschenkel in der richtigen Grad-Position montiert, damit Regenwasser optimal ablaufen kann.

So entsteht ein konstruktiver Holzschutz:

Wasser kann nicht in die Fugen eindringen.

Feuchtigkeit wird zuverlässig abgeleitet.

Das Bauteil bleibt deutlich länger erhalten.

Alte Qualität neu beleben

Barbara Hofer schätzt diese Form der Arbeit besonders: „Mir gefällt es sehr, wenn Altbewährtes revitalisiert wird.“ Aktuell arbeitet ihr Team beispielsweise an der Revitalisierung von Holzbauteilen beim Bezirksgericht in St. Veit. Für sie ist es schade, wenn hochwertige historische Bauteile verfallen, nur um später durch billigere und weniger langlebige Produkte ersetzt zu werden.

Historische Gebäudefassade mit Holzfenstern und repräsentativem Eingang.
Denkmalwürdige Architektur mit Holzfenstern – bewahren statt wegwerfen.

Nachhaltigkeit hat Tradition

Für die Malerei Hofer ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern gelebte Tradition seit 100 Jahren. Durch die Revitalisierung von Holzfenstern, Türen und Fassaden werden wertvolle Bauteile erhalten, Ressourcen geschont und Gebäude langfristig geschützt.

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